Edgar Cut – der neue Trend?!

Edgar cut

Bowl oder Schüssel auf den Kopf und ab mit den Haaren. So könnte man den Männerhaarschnitt in wenigen Worten beschreiben. Kein Wunder, dass dieser auch Bowl Cut oder Topfhaarschnitt heißt. Doch die neue Trendfrisur – der Edgar Cut – ist zurzeit das Gesprächsthema. Wer mit diesem coolen Style (hier gehen die Meinungen stark auseinander) experimentieren möchte, der fährt am besten in die Schweiz.

Der Haarstylist Cheyne Lewin Hofer aka Wizdomblendz lässt den Edgar zum gehypten Cut aufleben. Seine Videos zum Edgar Cut erhalten millionenfache Klicks und sorgen für haarige Diskussionen 😉

Doch was ist nun der Edgar Cut?

Er erinnert ein wenig an den klassischen Caesar Cut – benannt nach dem bekannten römischen Staatsmann und Feldherrn Julius Caesar. Russell Crowe zeigte diesen Haarschnitt beispielsweise im Monumentalfilm Gladiator, aber auch George Clooney oder Antonio Banderas sah man bereits mit dem Caesar Cut.

Der Edgar Cut ist im Grunde genommen ein Topfhaarschnitt. Die vordere Haarlinie erhält einen akkuraten Schnitt in einer geraden Linie und wirkt durch den Pony besonders markant. Der Haarschopf hingegen ist gelockt. Wer keine Naturlocken hat, kann hier mit einer Dauerwelle nachhelfen, um die gewünschte lockige Fülle zu bekommen. Zudem wird der Edgar mit verschiedenen Taper-Fade-Cuts oder einem Undercut kombiniert. Das Haar wird dabei an den Seiten und am Nacken kurz getragen, während der Haarschopf länger bleibt.

Die Stylingvideos auf Cheyne Lewins Social Media Accounts zeigen, dass der Edgar häufig mit einem Low oder Mid Taper Fade bestellt wird. Bei ersterem Taper Fade erhält das Haar seitlich und am Hinterkopf einen sehr kurzen Cut, beim Mid Taper hingegen werden die Haare etwas höher am Kopf abgestuft. Fade bedeutet Übergang und steht für den Farbverlauf von Haut und Haaren. Je dünkler das Haar, desto auffälliger die Fades. Wer möchte, kann sich von Cheyne Lewin Hofer auch einen Schriftzug oder ein Muster rasieren lassen und seinen Cut somit perfekt individualisieren.

Wo kommt der Edgar her?

Die Frage ist schwer zu beantworten, denn der Bowl Cut taucht in der (Frisuren-)geschichte immer wieder auf. So soll beispielsweise ein britischer Friseur – Edgar Smith – dem Haarschnitt mit kurzen Seiten und länger gehaltenem Haarschopf in den 1960er zu Ruhm verholfen haben. Doch der Edgar Cut soll seine Wurzeln in der lateinamerikanischen Kultur haben. Und auch in Verbindung mit dem Baseballspieler Edgar Martinez wird der Edgar Cut genannt. Denn ein Fan soll das Portrait des Sportlers auf dem rasierten Hinterkopf getragen haben.

How-to-Edgar!

Präzision ist das A und O bei diesem Haarschnitt. Geschnitten wird der Cut mit einem Haarschneider, beispielsweise mit dem Efa Trimmer Bad Butch oder mit dem Remington Haarschneider HC3000 X3. Letzerer lässt dich sogar aus 22 Schnittlängen auswählen. Für den Lockenschopf am Oberkopf benötigt es einen Föhn mit Diffusor, um die Locken optimal zu definieren, wie den Remington Haartrockner AC9096 inklusive Diffusor-Aufsatz oder einen Universal Diffusor, der sich auf unterschiedliche Haartrocknermodelle aufsetzen lässt.

Für das Styling eignen sich Pomade, Haargel oder Puder, um Fülle und einen strukturierten Look zu erzielen.

  • OSiS Curl Jam von Schwarzkopf Professional beispielsweise ist ein Gel zur Definition von Locken. Es verleiht dem Haar Feuchtigkeit, ohne es zu beschweren.
  • Stylesign Curls & Waves Twist Around von Goldwell. Der 2-in-1 Lockenspray stylt und fixiert Locken wie Wellen sogar in glattem Haar. Zudem bietet er einen Hitzeschutz bis zu 200°C.
  • Eimi Nutricurls Bost Bounce von Wella Professionals. Das Softmousse stärkt Locken bis zu 72 Stunden und sorgt für Definition und Glanz.

Alles in allem ist der Edgar Cut ein bemerkenswerter Haarschnitt, der mit individueller Vielseitigkeit punktet und Aufsehen erregt. Was meint ihr denn dazu?

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